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Liebe Interessierte von blickinsnest.de,
wir vom blickinsnest-Team hoffen, dass Sie gesund und gut ins neue Jahr gekommen sind und an den Feiertagen ein wenig “durchschnaufen” konnten.

Auch wir vom Team gönnen uns eine kleine Auszeit bis ca. Anfang März. Sobald es in und um Gögglingen Neuigkeiten in Sachen Störche gibt, melden wir uns wieder!!

Bis dahin
Ihr blickinsnest-team

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660 Kommentare

  1. Ingeburg (mit u) hat geschrieben:

    Hallo, ihr Lieben alle! Zum Thema Winterfütterung: Ich glaube, man sollte da seinem Bauchgefühl und gesundem Menschenverstand folgen! Sind die Wetterbedingungen so, daß ein Vogel kein Futter mehr in der freien Natur finden kann, sollte der Mensch zufüttern! In jedem Fall! Auch bei den Zugvögeln, die neuerdings bei uns überwintern und das betrifft aus meiner Sicht auch die Störche :) Also Mut zum Experimentieren und unkonventionellen Handeln ;)
    Ein schönes Winterwochenende ann alle :)

  2. Lotte hat geschrieben:

    Auch ich füttere im Garten regelmäßig. Leider kommen zu uns auch keine Störche ;-)))
    Heute Morgen haben z.B. jede Menge durchziehender Vögel (hatte keine Zeit sie zu bestimmen, da ich zur Arbeit musste)unsere Futterstellen besucht. Vielleicht sind sie am Wochenende auch noch da.
    Ich weiß nicht, woher sie kommen und wohin sie fliegen. Auf jeden Fall haben sie sich mit großem Appetit auf das Futter gestürzt. Nur gut, dass Futter da war.
    Auch die ersten Stare die zurückkommen, finden im Frühjahr in der Natur noch nicht genug Futter. Sie fallen auch regelmäßig bei uns ein. Vor einigen Jahren lag auch bei uns über einige Zeit eine dicke Schneedecke, da ließ sich sogar ein Bussard mit Katzenfutter füttern.
    Im Herbst stelle ich auch Igelfutter hin. So haben sehr spät geborene Igelchen auch noch eine Chance, dick und rund gefressen in den Winterschlaf gehen zu können. Das ist einfacher, als sie im Winter zu päppeln. Leider nehmen sie das Igelhaus nicht zum Schlafen an :-((

    Ab Februar bin ich Rentnerin, da habe ich dann endlich mehr Zeit, meine Vögel und überhaupt meinen Garten genießen zu können. Auch mit unserer Hündin kann ich dann wieder durch die Natur streifen.

    • Hikowo hat geschrieben:

      Liebe Lotte, ich finde es wunderschön, wie du die Natur genießt. Wenn ich mit meiner Retrieverhündin im Winter unterwegs bin, sehe ich die hier rastenden Wildgänse zu ihren Schlafplätzen fliegen. Es fasziniert mich jede Jahr aufs Neue, wenn sie im Oktober hier einfliegen.
      Freu dich auf dein “Rentnerdasein” , ich genieße es nun schon seit vielen Jahren. Wir fahren regelmäßig auf unser Sommergrundstück, um dort die Vögel zu füttern und zu beobachten. Sie danken uns das dann im Sommer mit ihrem wunderschönen Gesang.
      Alles Gute für dich :-)

      • Lotte hat geschrieben:

        Vielen Dank, liebe Hikowo,

        aber ich denke, dass die Liebe zur Natur, egal ob Flora oder Fauna, uns alle hier im Forum verbindet.

        Ich lese hier schon sehr lange mit und freue mich immer wieder über die reichlichen Informationen. Habe sehr viel dazu gelernt in den letzten Jahren.

        Vielen Dank Euch allen dafür :-))

        • Hikowo hat geschrieben:

          Prima, Lotte, schön, dass du nicht nur liest!!!! :-) :-) Aber du hast Recht, auch ich habe hier aus vielen Kommentaren lernen können.
          Allen einen schönen sonnigen Tag – wenn es auch kalt ist :-)

  3. Mo. hat geschrieben:

    Wie passend:
    Heute im Bayern3-TV um 18.00 Uhr wird die Frage beantwortet: Darf man Störche im Winter füttern?
    Lb. Gruss

    • Hikowo hat geschrieben:

      Liebe Mo., danke für diesen Hinweis!
      Aber ganz egal, was dort gesagt wird – ich meine, sie müssen gefüttert werden. Es sind so schöne Vögel!!
      Liebe Grüße an dich, Mo.

      • Mo. hat geschrieben:

        Genau, Hikowo. Alle Tiere freuen sich im Winter über Zufütterung. Auch wenn ich mich wöchentlich über die verschmutzten Balkone ärgere. Das Zugucken dagegen ist immer zu schön. Einen Storch allerdings hat sich noch nicht bei mir sehen lassen….Schade, eigentlich :))))))))
        Dir einen schönen Abend und immer ein Meisenknödelgulasch zuviel im Vorrat!

        • Hikowo hat geschrieben:

          danke dir :-) leider fressen die Störche ja so ganz andere Sachen – aber du hast Recht, es ist immer wieder eine Freude, die Vögel an der Futterstelle zu beobachten.
          Dir auch schönen Abend.

        • Storchenfan hat geschrieben:

          Hallo, liebe Mo und alle, die Meinungen gehen also sehr auseinander. Genauso, wie man die Tierschützer verstehen kann, genauso denke ich, die anderen Tierfreunde haben auch einen Teil Recht. Schuld ist in jedem Fall zum Teil die Erderwärmung und damit wieder der Mensch. Aber der Storch gehört nun mal zu den Zugvögeln und müßte eigentlich im August/September jeden Jahres die Reise antreten. Wenn es um zu junge oder auch kranke verletzte Vögel geht, dann ist es gut, wenn sie in Winterquartieren wie z.B. in Salem gefüttert werden.
          Das ist nur meine Meinung.

          • Hikowo hat geschrieben:

            Liebe Storchenfan,
            lies dir doch bitte noch einmal den Beitrag der Ingrid Bergmann vom 18.1. 10:23 Uhr durch.
            Wir werden uns, die Vögel und die Menschen einander anpassen müssen. Und deshalb bin ich dafür, dass die Störche, genau wie die anderen Vögel (es waren ja z.T. auch einmal Zugvögel) im Winter, wenn er streng ist, gefüttert werden.
            Natürlich kann es sein, dass ich damit falsch liege.
            Einen herzlichen Gruß sendet dir die Hikowo.

    • Gögglinger Storchgucker hat geschrieben:

      Mo., kam da wirklich etwas?
      Ich habe Statt SWR3 Bayern3 eingeschaltet und anzeigen lassen, welche Themen behandelt werrden, da war aber nichts mit Störchen. Ich habe dann wieder umgeschaltet.

      • Storchenfan hat geschrieben:

        Doch, lieber Storchengucker, es kam so gegen Schluß…dieses Für und wider. Noch einen schönen Tag.

        • Gögglinger Storchgucker hat geschrieben:

          Dann muss es wohl so gewesen sein :-( und ich habe diesen Sender nicht bei mir im Kabelnetz.
          Ich habe heute früh nochmal in der Mediathek nachgeschaut und habe in der Abendschau Beiträge über einen Rentnerkredit, über eine verschwundene Katze, den Höhlenmann von Pentling und und und … entdeckt, aber keinen Beitrag über Störche.

  4. Hobbypoet hat geschrieben:

    Mein letzter Beitrag geht nicht raus.
    Es gibt nur diesen Kommentar:
    Dein Beitrag wartet auf die Überprüfung.

    • Hobbypoet hat geschrieben:

      Jetzt hat es doch noch geklappt,
      sorry, doppelt gemoppelt hält vielleicht besser?

      • Wutzi hat geschrieben:

        Lieber zweimal – als keinmal !!!! :) :)

    • Gögglinger Storchgucker hat geschrieben:

      Die Überprüfung hat doch funktioniert …
      Deine Beiträge sind so vertrauenswürdig, dass Du sogar 2x schreiben darfst ;-)

      Nun aber Nachfrage: was ist denn in diesem Futtersäckchen, welches von der Elster besucht wird?

      • Hobbypoet hat geschrieben:

        Das ist vermutlich MEISENKNÖDELGULASCH.

  5. Hobbypoet hat geschrieben:

    Elster 1 http://www.pic-upload.de/view-32511375/2017-01-18.png.html
    Elster 2 http://www.pic-upload.de/view-32511382/2017-01-181.png.html
    Kohlmeise http://www.pic-upload.de/view-32511400/2017-01-185.png.html
    Blaumeise http://www.pic-upload.de/view-32511427/2017-01-183.png.html

    Kommt die Elster zu Besuch, ja dann lässt sie`s krachen,
    andre Vögel, die sehr klein, haben nichts zu „lachen“.
    Weder Grünfink oder Spatz, nicht mal Eichelhäher,
    trauen sich an den Futterplatz, kommen ihm nicht näher.
    Erst wenn Elster Pause macht, um mal zu „verdauen“,
    sieht man flinke Meisen hier, die „Kohlen und die Blauen“
    Oft ist das Netz, das sehr beliebt, in kurzer Zeit schon schlaff,
    was hier am Tag verfuttert wird, man staunt und ist ganz baff.
    Den Vogelfreund begeistert sehr, ein Platz mit vielen Gästen,
    den hat man sehr gut ausgewählt, dort drüben bei den Esten.

    http://www.looduskalender.ee/n/de/node/905#cam

  6. Hobbypoet hat geschrieben:

    Elster 1 http://www.pic-upload.de/view-32511375/2017-01-18.png.html
    Elster 2 http://www.pic-upload.de/view-32511382/2017-01-181.png.html
    Kohlmeise http://www.pic-upload.de/view-32511400/2017-01-185.png.html
    Blaumeise http://www.pic-upload.de/view-32511427/2017-01-183.png.html

    Kommt die Elster zu Besuch, ja dann lässt sie`s krachen,
    andre Vögel, die sehr klein, haben nichts zu „lachen“.
    Weder Grünfink oder Spatz, nicht mal Eichelhäher,
    trauen sich an den Futterplatz, kommen ihm nicht näher.
    Erst wenn Elster Pause macht, um mal zu „verdauen“,
    sieht man flinke Meisen hier, die „Kohlen und die Blauen“
    Oft ist das Netz, das sehr beliebt, in kurzer Zeit schon schlaff,
    was hier am Tag verfuttert wird, man staunt und ist ganz baff.
    Den Vogelfreund begeistert sehr, ein Platz mit vielen Gästen,
    den hat man sehr gut ausgewählt, dort drüben bei den Esten.

    http://www.looduskalender.ee/n/de/node/905#cam

  7. Lotte hat geschrieben:

    Ich bin auch der Meinung, dass man den Tieren in Zeiten extremer Futterknappheit helfen sollte.
    Gäbe es Störche im Überfluss, dann könnte man den Standpunkt vertreten, dass nur die kräftigste Population überleben sollte.
    Nun gehören aber die Störche zu den gefährdeten Tieren. Wenn man bedenkt, wie wenig Störche tatsächlich den Vogelzug überleben, dann finde ich das schon erschreckend.
    In Höchstadt hat m.E. die Bürokratie mal wieder obsiegt. 30 Jahre lang hat man den Tieren in den Wintermonaten mit frischen Fischabfällen kostenlos helfen können. Nun schiebt man dem einen Riegel vor und setzt eine Agrarrichtlinie der EU um. Wieder einmal bleibt die Natur auf der Strecke.
    Ich habe den Bürgermeister von Höchstadt angeschrieben, aber bislang leider noch keine Antwort erhalten. Ich hätte mir gewünscht, dass man dem Natur- und Umwelthilfeverein seitens der Verwaltung hilft und nicht im Regen stehen lässt. Durch die Storchennester und entsprechende Webcams tut man auch etwas für das Stadtmarketing und für den Tourismus. Schließlich wird dadurch die Stadt im weltweiten Netz bekannt gemacht.
    Ich kann nur hoffen, dass sich Spender und Sponsoren finden, damit genügend Geld für die Fütterung zusammen kommt.

    • Hikowo hat geschrieben:

      Liebe Lotte,
      ich danke auch dir für deinen Beitrag. Ich finde auch, dass die Natur nicht auf der Strecke bleiben sollte. Du hast so Recht, wenn du sagst, dass durch die Ansiedelung der Störche viel für das Stadtmarketing und für den Tourismus herausspringt. Also sollten auch die verantwortlichen Stadt-und Dorfherren dafür sorgen, dass es unseren Störchen, wenn sie denn hier bleiben, gut geht und sie keine Not leiden.
      Aber auch wir können dazu beitragen unseren Störchen in Not zu helfen.
      Einen lieben Gruß
      Hikowo.

  8. Hikowo hat geschrieben:

    In der Natur der Störche liegt es, die Wintermonate in wärmeren Gefilden zu verbringen. Machen sie es nicht, (wir haben ja gelernt, dass es nicht Kälte, sondern das knappe Futterangebot ist, welches die Störche eventuell in den Süden treibt) scheinen sie zu wissen, dass es auch hier in der Kälte ein Futterangebot gibt durch die Fütterung. Meines Erachtens liegt die Ursache in der Ganzjahresfütterung.
    Aber ich bin kein Experte und erst recht kein Storch.
    Wie seht ihr das????
    Wenn ein Storch allerdings im Winter hier bleibt, dann sollte ihm auch geholfen werden.
    Ganz liebe Grüße in die Runde.

    • Ingrid Bergmann hat geschrieben:

      Guten Morgen liebe oder lieber Hikowo,
      was die Vögel in den Süden treibt, wird ja immer noch von den Vogelkundlern erforscht und da gibt es ja auch viele Dokumentationen drüber. Ich glaube jedoch nicht, das es das knappe Futterangebot ist, denn wenn die Störche Ende August unser Gebiet verlassen, gibt es ein reichliches Futterangebot. Die Felder werden abgeertntet und bzw. gemäht und die Vögel können sich einen Vorrat anfressen. Woher sollen sie wissen, das bald der Winter kommt? Und vor allem, die Jungvögel, die bereits zwei Wochen vorher allein los fliegen, wer hat ihnen gesagt, das es bald kein Futter mehr gibt?! Das Zugverhalten ist angeboren und ererbt.
      So hatte bei uns z.B. 2012 eine schwedische Störchin gebrütet, die aus dem schwedischen Wiederansiedlungsprogramm für Weißstörche stammte.Die Schweden haben 1979 in Schonen ein Projekt gestartet, wobei sie Eier von Störchen aus der Schweiz importiert haben. Es hat sich herausgestellt, das diese Störche von algerischen Störchen stammten (1950) , diese jedoch kein Zugverhalten hatten. Darum hat man diese dann durch polnische Eier ersetzt. Unsere stammte noch von den algerischen ab, hatte also keinen großen Zugtrieb, es war schon außergewönlich, das sie bis hierher kam. Anhand der Beringung konnte man nachvollziehen, das sie den vorherigen Winter schon in Deutschland verbracht hatte.
      Im Februar 2013 bat mich der Storchenbeauftragte unseres Gebietes, Futter bereit zu stellen, da sie sich bereits im Nachbarort aufhielt.Es war eine sehr schneereiche Zeit und sehr kalt und sie ist nie hier angekommen. Sie war schon sehr geschwächt, hat die Menschen nah an sich heran kommen lassen und war dann sicher einem Fuchs oder einem Greifvogel zum Opfer gefallen.
      Also haben wir vergeblich auf unsere Pippi Langstrumpf gewartet. :(
      Ich wollte damit eigentlich nur sagen, das die Tiere sich uns Menschen im Laufe der Zeit anpassen müssen und es auch tun. Aber wir Menschen müssen uns auch den Tieren anpassen, im Denken und im Handeln. Darum ist für mich das Füttern in Notzeiten selbstverständlich.
      Natürlich respektiere ich auch alle gegenteiligen Ansichten, das muß und kann zum Glück jeder selbst entscheiden. :)
      Einen schönen Tag noch und beste Grüße aus Mecklenburg! :)

      • Hikowo hat geschrieben:

        Liebe Ingrid,
        ich danke dir sehr herzlich für diesen aufschlussreichen und sehr interessanten Beitrag.
        Vielleicht haben die Störche ja auch in den Genen, dass mit dem sinkenden Stand der Sonne der Winter kommt und damit auch das Futterangebot weniger wird.
        Die Versuche mit den Storcheneiern polnischer und algerischer Abstammung finde ich sehr interessant und hatte ich so noch niemals gelesen.
        Anpassung gehört zur Evolution und daher ist es vollkommen richtig, den Störchen maximale Bedingungen zu bieten, wenn sie es vorziehen, den Winter hier bei uns zu verbringen.
        Nochmals Danke und einen ganz lieben Gruß aus Sachsen-Anhalt von der weiblichen Hikowo. :-)

        • Ingrid Bergmann hat geschrieben:

          :)

  9. Ingrid Bergmann hat geschrieben:

    Hallo Lotte,
    ich kann diesem Artikel nur zustimmen! Der Mensch ist es doch, der zum Großteil die Notsitiation der Störche und des Storchenbestandes verursacht hat. Der Storch steht auf der Roten Liste der geschützten Tierarten, da frage ich mich, wie man darüber diskutieren kann, ob man ihm beim Überleben, ob im Sommer oder Winter, helfen sollte! Zum Glück gibt es viele Menschen, denen diese Diskussionen egal sind und die einfach den Tieren in Not helfen!
    Beste Grüße aus Mecklenburg
    Ingrid

  10. Lotte hat geschrieben:

    Diesen Artikel habe ich zum Thema Storchenfütterung gefunden. Ich finde es logisch, was dort steht. Doch lest bitte selbst:

    “In den Nürnberger Nachrichten erschien ein Artikel über die Tatsache, dass Störche vermehrt in unseren Breiten überwintern. In dem Artikel wird der LBV zitiert und unser Zweiter Vorstand Brit hat zu diesem Artikel einen Leserbrief geschrieben.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihr o.g. Artikel erfordert dringend eine Stellungnahme, mir bleibt es nur, einen Leserbrief zu schreiben, den ich Sie herzlich bitte zu veröffentlichen.

    Mit freundlichem Gruß

    Brit Haagna

    Leserbrief:

    Es war ungefähr Mitte November, als in Ihrer Zeitung in einem Artikel ein Aufruf des LBV zu lesen war, dass man nur rechtzeitig anfangen solle die Vögel zu füttern, damit sie in Notzeiten wissen, wo sie Nahrung finden können.
    Am 18.12.2015 stand in der Zeitung wieder ein Artikel in dem die Storchenexpertin des LBV, Oda Wieding, ausdrücklich davor warnt, Störche zu füttern …. Jedes Jahr das Gleiche und jetzt habe ich nur eine Frage: ZU WELCHER KLASSE GEHÖREN, NACH MEINUNG DES LBV, EIGENTLICH DIE STÖRCHE?
    Schaut man bei Wikipedia, oder wo immer man will, nach, gehören Störche zur Klasse der Vögel und waren sowohl 1984 als auch 1994 sogar VOGEL des Jahres. Beim NABU ist er gar der Wappen VOGEL! Ja, was denn nun. Ist der Storch ein Vogel oder nicht? Und warum darf, soll sogar, die eine Vogelart gefüttert werden und die andere, der Storch nämlich, wie im Artikel zu lesen ist, wird davon angeblich verhaltensgestört? Wo sieht der LBV den Unterschied von einem Vogel zum anderen Vogel und wie kommt er zu diesem Ergebnis (ich spreche von Vögeln, die in freier Natur leben!) ???
    Und dann ist noch zu lesen, dass die Störche ja in der Not zum Bodensee fliegen würden. Nach Salem, auf den Affenberg!? Wo auch die Störche selbstverständlich, meines Wissens nach sogar ganzjährig, gefüttert werden. Warum ihnen also in der Kälte diesen Weg zumuten, wenn man auch hier Futterstellen einrichten kann!? Freilich ist das mit viel Arbeit verbunden (das wissen die Experten, die die Hilfe für den Storch in Not praktizieren) und das ist nicht jedermanns Sache! Doch im Sommer, so wissen Storchenexperten, die die Erfahrung haben, zu berichten, sucht sich der Storch sein Futter lieber selber, da sind sie nämlich wieder unterwegs die Regenwürmer, Frösche, Mäuse und Heuschrecken etc. Im Winter dagegen eher weniger!
    Leider gibt es hierzulande, den Storch betreffend, zwei Gruppen mit sehr gegensätzlichen Ansichten, die einen sind für Hilfe für Störche in Not (und plädieren dafür rechtzeitig mit der Fütterung anzufangen, damit der Storch in Notzeiten genau weiß, wo er Nahrung findet, (also genau das, wozu der LBV für alle anderen Vögel aufruft) und die andere Gruppe, wozu leider Teil des LBV gehört, ist, aus oben erwähnten Gründen (!) absolut dagegen. Hier müßte unbedingt landesweit eine Grundsatzdiskussion ins Leben gerufen werden und zwar mit allen Storchenexperten und nicht nur denen, die vehement dagegen sind, wie es z.B. die Sprecher während des letzten LBV Seminars im November in Muhr am See, die Herren Ziegler, Burnhauser, Thomsen.
    Warum nicht Gleiches für alle gefiederten Freunde? Mir scheint das wieder ein ausschließlich menschliches Problem zu sein und ich finde es sehr schade, dass die Verantwortlichen bei der Stadt Erlangen sich da so deutlich (u.a. unter Berufung auf den LBV) auf eine Seite schlagen und auch noch andere, bisher mit diesem Thema objektive und toleranter umgehende Verantwortliche, damit infizieren. Der Storch wird der Notleidende sein! Das kann es doch nicht sein, was LBV & Co wollen!???”

  11. Hobbypoet hat geschrieben:

    Impressionen vom gestrigen Sonntagsspaziergang bei dem Erinnerungen an ein
    Gedicht von Johannes Linke wach wurden, das wir als Kinder lernen mussten.

    http://www.pic-upload.de/view-32499558/CIMG0975.jpg.html
    http://www.pic-upload.de/view-32499564/CIMG0973.jpg.html

    Rodelnde Kinder
    Nun rodeln sie wieder den Kirchberg hinab,
    die Mädchen und johlenden Buben.
    Erst geht es gemächlich in mäßigem Trab,
    dann holpert’s durch Mulden u. Gruben.
    Am Friedhofstor kommt es erst richtig in Schwung
    und wird ein Rasen und Schießen.
    Es setzt über Gräben und Buckeln im Schwung,
    vergleitet dann sacht in den Wiesen.
    Und unten endlich, am Glöcknerhaus,
    da schwingt sich das wilde Getriebe aus.

    Schon kommen sie wieder talnieder gefegt,
    zu vieren, zu dritt und zu zweien.
    Der Hans hat sich bäuchlings aufs Sitzbrett gelegt.
    Die Ankettler toben und schreien.
    Das wirbelt und saust und der Schneestaub blitzt,
    dass sie vor Wonne erschauern.
    Und dort, wo die Kufe Funken verspritzt,
    steh’n schon wieder die Ersten und lauern
    und werfen, mit lockeren Bällen bewehrt,
    auf jeden, der eben vorüberfährt.
    So geht es bergauf und bergab ohne Rast,
    bis die Mütter rufen und winken.
    Allmählich der Schimmer des Tages verblasst.
    Im Dorfe die Hoflichter blinken.
    Zur Nacht, wenn der Westwind ans Fenster weht,
    dann hängen sie voller Vertrauen
    als letzten Wunsch an ihr Abendgebet:
    “Ach, lieber Gott, lass es nicht tauen!”
    Dann schlafen sie froh und ermüdet ein.
    Und draußen fängt’s an – wieder leise zu schnei’n.

    • Cora hat geschrieben:

      Super Gedicht Hobbypoet :-) bei uns vor der Haustür wird heute auch gerodelt wir haben die Schlittenbahn direkt vor der Haustür und die Kinder sind überglücklich. Wir wohnen in der Nähe von Esslingen auf dem Schurwald und können den Schnee richtig genießen.

    • Gögglinger Storchgucker hat geschrieben:

      Die Kinder werden es heute noch mehr als gestern genießen, denn zwischenzeitlich hat es über Nacht doch nochmal eine ganze Schippe Schnee drauf gelegt > Ski und Rodel gut (aber für mich bestenfalls noch Langlauf)

      Hast Du die Gedichte noch auswendig? Ein Bekannter, ein paar Jährchen älter als ich, hat da so einiges noch drauf. Ich bewundewre euch …

  12. Piroschka hat geschrieben:

    Das ist alles nur geträumt . . .

    http://up.picr.de/28035199ig.jpg

    • Mo. hat geschrieben:

      Oh nein!!! Laß die Störche ruhig noch bis zum Frühjahr im sonnigen Süden bleiben.

    • Cora hat geschrieben:

      tolles Bild Piroschka

    • erika hat geschrieben:

      …dauert nicht mehr lang,dann wird der traum wahr.schönen wintertag wünsch ich.erika

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